Gewalt gegen Frauen findet im physischen Raum und im Internet statt. Die Reaktionen unterscheiden sich aber deutlich. Kalliopi Mingeirou leitet die Abteilung der UN zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen – und warnt davor, digitale Gewalt zu unterschätzen.
Europa ist kein müder Kontinent im Schatten von USA und China, sondern Role-Model für ein erfolgreiches 21. Jahrhundert. Die Zukunft der offenen Gesellschaft beginnt hier.
Es gibt Klärungsbedarf bei Präparaten, Aufklärungsgesprächen und Regeln für private Einrichtungen. Darüber diskutierten Fachleute bei den Seggauer Gesprächen.
Bereits vor drei Monaten präsentierte die Wehrdienstkommission ihre Reformpläne. Doch die Ankündigung einer Volksbefragung durch Kanzler Stocker stoppte die Dynamik. Nun, in Zeiten leerer Kassen, fordert die Kommission selbst ein Plebiszit. Die FPÖ könnte jubeln.
Während der Rest Europas die Grenzen dichtmacht und abschiebt, setzt die sozialistische Regierung in Madrid auf Integration. Hinter dem humanitären Signal steht auch wirtschaftliches Kalkül. Ein Lokalaugenschein.
In der österreichischen Kirche regt sich Kritik an der Heiligenkreuzer Interpretation des römischen Untersuchungsergebnisses. Warum das so ist und was die Mönchsgemeinschaft selbst dazu sagt.
Was denken Lehrerinnen und Lehrer über Bildungsminister Christoph Wiederkehrs „Plan Zukunft“? Wo sehen sie Baustellen im Schulsystem, und was funktioniert gut?
Alternative Medien ziehen Menschen in ihren Bann. Wie holt man sie zurück? Und wie soll unabhängiger (Qualitäts-)Journalismus künftig gefördert werden? Ein Fokus zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai.
Bei seinem Besuch in Washington hielt König Charles III. eine Rede vor dem US-Kongress – und übte subtil Kritik an der Politik von US-Präsident Donald Trump.
Die aktuelle Ausstellung im Wiener mumok lässt vier Künstlerinnen und einen Künstler von heute ihre Arbeiten mit solchen aus den 1920er und 1930er Jahren kombinieren und provoziert damit neue Sichtweisen.
In einem Essay widmet sich der „Zeit“-Feuilletonredakteur Peter Neumann den „Klimazonen der Gesellschaft“. Ein Gespräch über historisches Gepäck, Prägungen im Osten Deutschlands und die aktuellen Lehren aus den Umwälzungen in Ungarn.
Es gibt Zeiten, in denen man Orte sucht, die nicht übertönen, sondern Raum geben. Orte, die nicht schneller werden, wenn alles beschleunigt. 2026 rückt das Mostviertel genau deshalb in den Fokus: Die Niederösterreichische Landesausstellung „WENN DIE WELT KOPF STEHT – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ ist eröffnet und macht die Region rund um die Moststraße zum Ausgangspunkt einer Reise, die nachwirkt.
Sie ist von 28. März bis 8. November 2026 täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass: 17:00 Uhr) – und lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen.
In der Kolumne „Hingehört“ geht es um Dinge, die die Autorin unterwegs aufschnappt. Diesmal: Komplimente, die aus der Zeit gefallen wirken, und die Frage, ob wir Zeit überhaupt messen können.
Sie reden Dialekt, studieren, arbeiten, sind ehrenamtlich aktiv – und sollen dennoch gehen müssen. Die Geschwister Oshakuade zeigen, wie Recht und Gerechtigkeit im Einzelfall auseinanderklaffen.
Seit er zehn Jahre alt ist, weiß Felix Zych um seine Autismusdiagnose. Mit dem Verein „Im Spektrum“ baut er Vorurteile ab und setzt sich für Inklusion ein, etwa beim Eurovision Song Contest.
Der Palliativmediziner Gerold Muhri erzählt, dass viele Menschen mit Sterbewunsch nach einem vertrauenswürdigen Aufklärungsgespräch ihre Meinung ändern.
Warum DIE FURCHE lesen?
Zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE haben wir Wegbegleiter:innen gefragt, warum sie DIE FURCHE lesen - und was dieses Blatt ausmacht.
Für die Patientenanwältin Michaela Wlattnig ist es wichtig, Menschen mit Sterbewunsch mit Respekt zu begegnen. Wesentlich sei die Entlastung von Angehörigen.
Das Beispiel der Geschwister Oshakuade in Tirol zeigt für Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, dass sich der Debattenraum im Migrationsbereich verengt und gar nicht mehr nach sinnvollen Bleibealternativen gesucht wird.
Die Regierung macht keine Anstalten, die Unabhängigkeit des ORF zu stärken. Die Diskussion existenzieller Fragen und eine medienpolitische Strategie wären überfällig.
Vor über 60 Jahren erfand Technikpionier Doug Engelbart die Computer-Maus. Doch in Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) braucht man das Gerät immer weniger. Ein Nachruf.
Das kommende Doppelbudget der Regierung ist der beste Anlass, um endlich die Energiewende zu schaffen. Zwei junge Stimmen mit einem dringlichen Appell – und etlichen Reformideen.
Als am 26. April 1986 Reaktor 4 in Tschernobyl explodierte, begann eine Katastrophe, deren Folgen weit über die damalige Sowjetunion hinausreichten. Radioaktive Wolken zogen über Europa – auch Österreich wurde wenige Tage später von stark belastetem Niederschlag getroffen. Vierzig Jahre danach blickt dieses Dossier auf ein Ereignis zurück, das Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Energiewirtschaft bis heute prägt.
Medienpolitik war in Österreich ein lang vermiedenes Thema. Nun haben sowohl Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) als auch die ÖVP Konzepte für eine neue Medienförderung präsentiert. Worum geht es da? Und wie sehen die Modelle im Detail aus?
Lange rangierte der US-Bundesstaat Mississippi auf den hintersten Plätzen in amerikaweiten Bildungsrankings. Doch mittlerweile lesen und rechnen die dortigen Schüler exzellent. Was kann sich Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) davon für seinen „Plan Z“ abschauen?
Die Familienministerin streicht der Beratungsstelle ZARA gegen digitale Gewalt und Rassismus die Mittel – und überrascht damit auch die eigenen SPÖ-Regierungskollegen.
Pripjat war eine moderne Stadt, bis in der Nacht auf den 26. April 1986 der Reaktorblock 4 im AKW Tschernobyl explodierte. Die damalige Leiterin des dortigen Kulturzentrums erinnert sich an das offizielle Schweigen, die Evakuierung und ihr Leben mit den Folgen der Strahlenkrankheit bis heute.
Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl formte das Zwentendorf-Nein zum politischen Selbstverständnis des Landes. Ein Anti-Atomkraft-Aktivist erinnert sich und warnt vor aktueller Risikovergessenheit.
Mini-AKWs gelten vielen als Hoffnungsträger für Klima, Industrie und Versorgungssicherheit. Doch während Europas Atomfreunde vom großen Comeback träumen, bleibt Österreich in der EU bei seinem kategorischen Nein. Kann und soll es sich damit auf Dauer durchsetzen?
Aktuelle Krisen sowie extremes Leistungsdenken belasten auch die Sexualität. Wie man sich in der Fülle der oft oberflächlichen Beratungs- und Therapieangebote orientieren kann.
Die Irin Jackie Fox verlor ihre Tochter nach jahrelangem Cybermobbing – ihre daraufhin gestartete Gesetzeskampagne führte in Irland zu „Coco’s Law“. Heute kämpft Fox dafür, dass Online-Gewalt in der ganzen EU als Straftat geahndet wird.
Der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance hat Papst Leo aufgefordert, sich um Moralfragen zu kümmern – und die Politik Donald Trump zu überlassen. Doch diese Unterscheidung zwischen Politik und Moral ist selbst Teil eines politischen Projekts. Eine Einordnung.
Wie ein Gutachten das Budget des kirchlichen Bildungshauses in Wien-Lainz zum Schwanken brachte und warum er überzeugt ist, dass es kirchliche Bildungseinrichtungen gerade heute braucht, erzählt Direktor Helmut Schumacher.
Als Elizabeth II. am 21. April 1926 geboren wurde, erlebte Großbritannien seinen „Labour-Schock“. Ein Mailüfterl verglichen mit den heutigen Erschütterungen. Rückblick auf ein Jahrhundert des Niedergangs.
In der Kolumne „Hingehört“ geht es um Dinge, die die Autorin unterwegs aufschnappt. Diesmal: Warum wir einander zuhören sollten, auch wenn wir eine Geschichte bereits zum dritten Mal hören.
Angesichts der Budgetverhandlungen für 2027/28 warnen Caritas und Lebenshilfe vor weiteren Kürzungen für Menschen mit Behinderungen. Sparpotenzial sehen sie dafür bei Bürokratie und unnötigen Amtsarztuntersuchungen. Eine Analyse.
Die gebürtige Irin Emma Delaney hat mehr als 30 Jahre lang für BP gearbeitet. Ab September folgt sie Alfred Stern als Vorstandsvorsitzende der teilstaatlichen OMV.
Sie will eine Familie gründen, er (wahrscheinlich) nicht: Eine Frau erzählt, warum der Kinderwunsch bei der Partnersuche und in Beziehungen zunehmend zum Stolperstein wird.
Mit April 2027 wird es in Österreich leichter möglich sein, Eizellen auch ohne medizinischen Grund einfrieren zu lassen. Die Sozialwissenschafterin Johanna Kostenzer sieht darin einen logischen Schritt. Doch eine Wunderlösung sei das Social Egg Freezing nicht.
Yoga galt einst als schwer zugänglich und geheimnisumwittert. Heute ist es Teil der globalen Wellness-Industrie. Gunda Windmüllers Buch „Yoga. Wie es wurde was es ist“ bietet Einblicke in eine kuriose und packende Kulturgeschichte.
Mit seinem Buch „Yoga. Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten“ eröffnet Islamwissenschaftler Stefan Weidner einen faszinierenden Blick auf die Geschichte eines globalen Kulturphänomens.
Die Entscheidung für oder gegen Kinder verändert ein Leben vollkommen. Was hilft bei der Suche nach einer Antwort? Und ist die Diskussion wirklich ein modernes Phänomen?