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Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus i

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Wo Sklaverei, da auch ein Nutzen

| Von Brigitte Schwens-Harrant


Zwei Dinge hebt Ibram X. Kendi in seinem Prolog hervor. 1. Rassisten bezeichnen sich gerne selbst als nicht rassistisch. 2. Die These, Rassismus entstehe durch unwissende und hasserfüllte Menschen, ist einleuchtend, aber nicht belegbar. „Unwissenheit/Hass –> rassistische Ideen –> Diskriminierung: diese kausale Verknüpfung ist weitgehend ahistorisch.“ Eher sei es umgekehrt. Ethnisch diskriminierende politische Strategien kreieren rassistische Ideen und damit in Folge Unwissenheit und Hass. Diskriminierende Praktiken werden aus bestimmten Interessen eingeführt. Und rassistische Ideen haben hauptsächlich die Funktion, den Widerstand zu unterdrücken „gegen ethnische Diskriminierung und die daraus folgende ethnische Ungleichheit. Die Nutznießer von Sklaverei, Segregation und Masseninhaftierung haben rassistische Vorstellungen produziert“, die erklären, warum es richtig ist, Menschen zu versklaven, anders zu behandeln, auszustoßen. Menschen sollen so dazu gebracht werden zu glauben, dass mit den anderen etwas nicht stimmt, statt eine versklavende, unterdrückende Politik anzuzweifeln.

Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte 

des Rassismus in Amerika

Von Ibram X. Kendi.
Übers. von 
Susanne Röckel
und Heike Schlatterer

C. H. Beck 2017.
604 S., geb.,
€ 35,–
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  08:36:43 10.11.2005