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Mein Leben – Ein Tanz - 40/2017

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Blick auf ein Elemantarereignis

| Von Thomas Taborsky

Die Knie machen nicht mehr mit, der Diabetes plagt. Im Sitzen macht La Chana nun das, was sie seit jeher machen wollte: Flamenco. „Die einzige Königin, die wir noch haben“, nennt ein Roma-Musiker die spanische Künstlerin, der mit „Mein Leben – Ein Tanz“ ein Denkmal gesetzt wurde – eine Königin, deren Imperium einst von anderen verschwendet wurde. Der Dokumentarfilm von Lucija Stojevic ist nicht nur ein reichlich mit Archivmaterial unterfütterter biografischer Blick auf eine Karriere, sondern auch auf die Rolle der Frau in der Kultur der sogenannten Gitanos, auf Marginalisierung und Missbrauch. Am Höhepunkt ihres Ruhms wurde La Chana zum Aufhören gezwungen – vom „Vater meiner Tochter“, sein Name scheint wie verbannt. Freiheitsdrang und Verausgabung sind die Schlüsselelemente dieses Films, der schließlich das kleine Comeback der Tänzerin aufbereiten darf – und dafür die denkbar beste Entscheidung trifft: Er lässt das Elementarereignis La Chana wirken und in seinen Bann ziehen.

Mein Leben – Ein Tanz (La Chana)
E/ISL 2016. Regie: Lucija Stojevic.
Polyfilm. 85 Min.
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