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Sommerfest - 26/2017

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Ruhrpott-Schwärmerei

| Von Thomas Taborsky

„Für alle Jugendlieben“ lautet die Widmung von Sönke Wortmanns „Sommerfest“. Um einiges mehr verneigt er sich darin aber vor dem Ruhrgebiet, genauer gesagt vor Bochum und seinem Menschenschlag. Identität im Sinne von Zugehörigkeit, von den Kleinigkeiten, die Gemeinschaft stiften, steht im Vordergrund, wenn Stefan, ein verlorener Sohn der Stadt, heimkehrt; für ein Wochenende, nur um die Angelegenheiten des verstorbenen Vaters zu regeln. Schon kommt er aber zur vertrauten Trinkhalle mit ihrer Betreiberin, trifft den Kumpel, der ihn durch die Gegend schleppt, und schließlich auch Charly, die große Flamme von damals. Im Flaniertempo führt Wortmann an kleinen Episoden mit großem Nachhall vorbei. Begnadet erweist er sich darin, das Bild von Mentalität und Schnauze einer Region zu entwerfen. Und im Annähern an einen Begriff: „Woanders weiß man selber, wer man ist. Hier wissen 
es die anderen. Das ist Heimat.“ Der deutsche Film sollte öfter so unaufgeregt, berührend und erwachsen sein.

Sommerfest
D 2017. Regie: Sönke Wortmann.
Mit Lucas Gregorowicz,
Anna Bederke, Nicholas Bodeux.
Filmladen. 92 Min.
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