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Dil Leyla - 25/2017

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Selbstgewähltes Schicksal

| Von Thomas Taborsky


Das in der Türkei gelegene Cizre war in den 1990ern eine PKK-Hochburg, der Vater von Leyla Imret ein örtlicher Kommandant, der getötet wurde, als sie gerade fünf Jahre alt war. Mit Mitte 20 kehrte die Tochter aus dem sicheren Deutschland zurück, ist dort heute Bürgermeisterin – sie wäre es, denn sie wurde von der Zentralregierung abgesetzt. Am Ende des Dokumentarfilms „Dil Leyla“ lebt sie in einem Versteck, in einer belagerten Stadt, in der sich die Geschichte zu wiederholen scheint.
Das unprätentiöse, inopportune Stück Kino der Kreuzköllnerin Aslı Özarslan, das heuer einer der Eröffnungsfilme beim Linzer Festival Crossing Europe war, entwickelt seine Sprengkraft aus der Beobachtungsgabe. Daraus, einer Kommunalpolitikerin zuzusehen, wie wir sie an diesem Ort nicht erwarten würden. Einer, die sich ihrem Volk und dessen Schicksal verpflichtet fühlt, bis sie nur noch mittragen kann. Den Kindern einen Park verspricht mit den Worten: „Die Panzer werden euch nicht mehr angreifen.“


Dil Leyla
D 2016. Regie: Aslı Özarslan. 

Filmdelights. 71 Min.
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